Wir wurden Zweitzeug*innen
Am Dienstag bekamen wir Besuch vom Verein ZWEITZEUGEN e.V.. Gemeinsam mit einer Referentin verbrachten wir einen spannenden Projekttag in unserer Klasse. In vier Unterrichtsstunden lernten wir die bewegende Lebensgeschichte eines Menschen kennen, der den Holocaust überlebt hat.
Zu Beginn sammelten wir unser Vorwissen und stellten Fragen. Anschließend hörten wir die Geschichte eines Holocaust-Überlebenden und erfuhren anhand von Bildern, Erzählungen und verschiedenen Aufgaben, wie sich das Leben jüdischer Kinder und Familien während der Zeit des Nationalsozialismus Schritt für Schritt veränderte.
Besonders beeindruckt hat uns, wie wichtig Mut, Hoffnung und Zusammenhalt selbst in schwierigen Zeiten sein können. Gemeinsam sprachen wir darüber, warum es auch heute wichtig ist, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzustehen und allen Menschen mit Respekt zu begegnen.
Am Ende des Projekttages wurden auch wir zu Zweitzeug*innen. Das bedeutet, dass wir die Geschichte weitererzählen und dazu beitragen können, dass die Erinnerungen an die Menschen und ihre Erlebnisse nicht verloren gehen.
Der Projekttag hat uns nachdenklich gemacht und viele Gespräche angeregt. Wir haben viel gelernt und nehmen mit, wie wichtig Freundlichkeit, Mitgefühl und ein respektvoller Umgang miteinander sind – in der Schule und im Alltag.